Work and travel in Neuseeland
Mittlerweile hat sich die neuseeländische Wirtschaft, die heute als eine der liberalsten und am stärksten privatisierten Volkswirtschaften weltweit gilt, wieder vom Schock der plötzlichen wirtschaftlichen Eigenständigkeit erholt und hat in Australien, Japan und vor allem in den USA neue Handelspartner gefunden. Etwa 50 Prozent der neuseeländischen Exporte gehen heute in die Vereinigten Staaten.
In Neuseeland werden Fachkräfte benötigt
Lange Zeit war die hoch spezialisierte Landwirtschaft eine der wichtigsten Säulen der neuseeländischen Wirtschaft. Milchprodukte, Wolle, Schaf- und Rindfleisch, Wein sowie Obst und Gemüse gingen zu einem Großteil in den Export. Nahrungsmittel- sowie holzverarbeitende Industrie konzentrierte sich vor allem in der Nähe der großen Städte.
Mittlerweile haben zwei weitere Wirtschaftszweige der Landwirtschaft den Rang abgelaufen. Zum einen der stetig wachsende Tourismussektor, von dem Schätzungen zufolge heute bereits jeder zehnte Arbeitsplatz abhängig ist, was bei den jährlich etwa 2,5 Millionen Besuchern Neuseelands auch nicht weiter verwundert. Zum anderen macht der Dienstleistungssektor im Land mittlerweile fast 70 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes aus. Tendenz auch hier steigend.
Im Dienstleistungsbereich werden aufgrund des enormen Zuwachses quer durch alle Branchen Fachkräfte benötigt, die im Land selbst schon nicht mehr ausreichend zu finden sind. Darum sind Fachkräfte aus aller Welt gerne auf Neuseeland gesehen. Vor allen Dingen Handwerkern, medizinischen Fachkräften und Ingenieuren wird es auch von staatlicher Seite her leicht gemacht, sich in Neuseeland niederzulassen und heimisch zu werden.
Work and travel Aufenthalt
Doch bevor man sich dazu entschließt, in Neuseeland sesshaft zu werden, kann man bei einem sogenannten work and travel Aufenthalt Land und Leute kennenlernen. So kann man sich einen ersten, risikolosen Eindruck verschaffen, ob das Land und seine Gepflogenheiten einem liegen.


